Unsere Tiere

Bei unseren Tieren handelt es sich um eine langsam wachsende Biorasse die ungefähr doppelt so lange heranwächst als die in üblicher Weise konventionell gehaltenen Mastrassen.

Durch das langsamere Wachstum wird die Bewegungsfähigkeit der Tiere nicht eingeschränkt und sie sind nicht so anfällig für Krankheiten. Auf eine prophylaktische Gabe von Antibiotika kann somit verzichtet werden und die Tiere sind hervorragend für die Auslaufhaltung geeignet.

Ihr Futter kommt aus einer regionalen Futtermühle, wird frisch angemischt und ist natürlich frei von gentechnisch veränderten Organismen. Auf Soja verzichten wir komplett, da für den Anbau von Soja aus Südamerika ganze Regenwälder abgeholzt werden.

Die Tiere wachsend schonend heran, sind gesund und robust und sind, anders als ihre Artgenossen aus der Industriellen Massentierhaltung, auch am Ende der Mast noch in der Lage zu laufen, zu springen und ihrem arteigenen Verhalten nachzugehen.

Die Schlachtung unserer Tiere erfolgt direkt vor Ort, es ist also kein Tiertransport nötig, wodurch den Tieren unnötiger Stress erspart wird.

Aufzucht

Die kleinen Küken kommen noch am Tage ihres Schlupfes aus der Biobrüterei zu uns in den Aufzuchtstall. Uns ist es wichtig das wir mit der Aufzucht am ersten Tag beginnen. Eine andere, häufig praktizierte Methode ist die Aufzucht der Tiere erst ab der dritten oder vierten Lebenswoche. Das ist für uns aber keine Option.

Der Stall ist gut aufgeheizt, weil die Küken in den ersten Tagen viel Wärme brauchen um ihre Körpertemperatur zu steuern. Sie können sich je nach Bedarf eine Temperaturzone aussuchen, entweder direkt unter den Heizstrahlern oder sich in einen kühleren Bereich zurückziehen.

Die Wege zu Futter und Wasser sind in den ersten Tagen sehr kurz  und damit die Küken alles finden was sie brauchen stehen mehrere Futterteller und Tränken bereit.

Zusätzlich zum eingestreuten Bereich steht den Küken von Anfang an eine zweite Ebene zur Verfügung, auf die sie über eine kleine Leiter gelangen und unter der sie sich verstecken und zurückziehen können. Diese zweite Ebene wird von den Tieren sehr gerne genutzt.

Weidehaltung
im Mobilstall

Nach ungefähr vier Wochen, abhängig von der Witterung und der Befiederung der Tiere, werden sie zu echten Weidehähnchen und ziehen in den Mobilstall auf der Wiese um.

Ab jetzt genießen die Hähnchen täglichen Auslauf, können auf der Wiese picken und scharren und in der Sonne oder im Sand baden.

Unter dem Stall befindet sich ein geschützter Außenbereich in den sich die Tiere bei schlechtem Wetter zurückziehen können. Im Stall befindet sich auf der oberen Etage ein eingestreuter Bereich in dem die Tiere scharren, picken und ruhen können. Auf dieser Etage finden die Hähnchen auch Futter, Wasser und eine zweite erhöhte Ebene.

Der Mobilstall wird regelmäßig an einen neuen Standort gezogen, damit die Tiere immer eine frische Wiese vorfinden. Das dient nicht nur den Tieren, sondern auch dem Boden der sich erholen kann und nicht zu stark beansprucht wird. Der Nährstoffeintrag durch die Tiere dient im übrigen als Dünger und lässt das Gras kräftiger nachwachsen.

Die Weidehaltung im Mobilstall ist also nicht nur für die Tiere eine artgerechte Haltung, sie hilft auch noch der Umwelt. Unsere Weidehähnchen führen ein artgerechtes, gesundes Leben mit viel Platz, Beschäftigung und Bewegung an der frischen Luft.

Das es den Tieren gut geht sieht man und das spiegelt sich am Ende auch durch eine hervorragende Fleischqualität wieder, die unsere Weidehähnchen auszeichnet.

Überzeugen Sie sich selbst!

Herausragende Fleischqualität durch artgerechte Haltung.
0151/42012850